Das hat uns beschäftigt

Schließung Blanker Hans....... Unsere Beweggründe

Am 30.06.2015 haben alle Gemeindevertreter ohne eine Gegenstimme für die Schließung des Blanken Hans zum 31.12.2015 gestimmt.

Diesem Beschluss vorausgegangen waren unzählige Stunden der Beratung in Arbeitskreisen, in den Fraktionen, in den Ausschüssen der Gemeinde und in den regelmäßigen Treffen der Fraktionsvorsitzenden, in einem Zeitraum von fast 2 Jahren.

Es ging nicht immer so einstimmig zu, wie es vielleicht in der Gemeindevertretersitzung vom 30.06.2015 den Anschein hatte.

Wir haben alle Szenarien durchgeplant, kontrovers diskutiert und immer und immer wieder den rettenden Strohhalm gesucht.

Es wurde teilweise sehr sachlich, aber auch sehr emotional diskutiert.

Auch wir von der FWB, die wir ja bekanntlich seit langem eine privat betriebene Lösung forderten, haben uns nicht die Hände gerieben, sondern immer einen Ausweg gesucht.

Zum Einen verliert Büsum ein Wahrzeichen, zum anderen brauchen wir ein Schlechtwetterangebot, oder eine Alternative für Gäste, die einfach mal nicht an den Strand wollen.

Daher wurde der Bürgermeister auch beauftragt, eine –wenn möglich- touristische Weiternutzung des Gebäudes des Blanken Hans zu suchen.

Es wurde bereits viel in den sozialen Netzwerken und auf den Homepages geschrieben, daher fassen wir unsere Stellungnahme kurz.

Fakt ist, dass wir uns, d.h. alle Büsumer/innen, den Verlust, den der Blanke Hans eingefahren hat, nicht mehr leisten können und wollen.

Ein Minus im Ergebnis von 6,5 Millionen, als Zahl: 6.500.000,00€, in der Zeit von 2006 – 2014, ist nicht mehr zu verantworten.

Wir sind bei der Kommunalwahl angetreten, um den Gemeindehaushalt zu konsolidieren. Diese Entscheidung ist ein sehr unangenehmer, aber zwingend notwendiger Teil davon.

Den Ausschlag für diese Entscheidung hat die am 19.06.2015 stattgefundene Präsentation einer namhaften Agentur gegeben.

Uns wurden 2 Szenarien präsentiert, 1 Szenario hat selbst die präsentierende Agentur als unwirtschaftlich verworfen, was natürlich die Frage aufwirft, warum dieses Szenario überhaupt präsentiert wurde?

Das zweite Szenario, eine sogenannte „große Lösung“ mit einem Investitionsvolumen von 5,7 Millionen (ohne MwSt.) wurde uns als „machbar“ präsentiert.

Die Angst, wieder auf blumige Worte hereinzufallen, wieder den Zahlen hinterher zu laufen, wieder Geld auszugeben, welches wir gar nicht haben, hat uns, die FWB zu diesem Schritt bewogen.

Sich selber ein „Trojanisches Pferd“ ins Haus zu holen, hat einmal gereicht, ein zweites Mal müssen wir vermeiden.

Wir alle wissen, wir brauchen das Geld für unsere Schule, die Straßen, Gehwege, und für eine moderne, energiesparende Beleuchtung.

Nach dem baulichen Erfolg der Lagune und des Haupstrandes müssen wir uns der Ortsentwicklung widmen, wir Büsumer leben überwiegend vom Tourismus.

Der neu gestaltete Rathauspark ist erst der Anfang.

Büsum wächst, wir brauchen qualifizierte Arbeitskräfte und müssen bezahlbaren Wohnraum generieren.

Dies nur einige Beispiele, die in unsere Bewertungen eingeflossen sind.

 

Wie bereits von anderer Stelle erwähnt, betonen auch wir nochmal:

Die Mitarbeiter des Blanken Hans sind nicht Schuld an dieser Misere. Sie haben ihre Arbeit mit Engagement und Herzblut erledigt. Dafür möchten wir uns ausdrücklich bedanken.

 

Dietmar Böcker

-Fraktionsvorsitzender -

 

Ehrliche Politik für Büsum

seit 1989 für Sie aktiv...

Herr Gebauer, Inhaber der Büsumer Meereswelten hat sich mit den Befürchtungen bezüglich der Zukunft seines Betriebes an dem jetzigen Standort an unsere Fraktion gewandt. Da er dieses Anliegen auch in der örtlichen Presse publik machte, möchten wir es nicht versäumen, auch unsere Antwort hier zu veröffentlichen.

 

Sehr geehrter Herr Gebauer,

 

da Sie mich direkt angeschrieben haben, wähle auch ich diesen Weg, um Ihnen im Namen der Freien Wählergemeinschaft Büsum zu antworten, dieses gebietet in meinen Augen die Höflichkeit und auch die Fairness, mit der wir uns begegnen wollen.

 

Natürlich kann ich Ihre Sorgen und Enttäuschung verstehen, möchte aber auch darauf hinweisen, dass die Mitglieder des Kurbetriebsausschusses, einstimmig votiert haben.

 

In Deutschland gibt es z. Zt. ca. 6500 öffentliche Bäder, in den letzten 17 Jahren sind durchschnittlich jährlich 80 Bäder geschlossen worden.

Dieser Negativbilanz möchten wir als Gemeinde Büsum gewiss nicht folgen.

Das Schwimmbad ist von elementarer Bedeutung für den Tourismus und als Werbeträger für die Kommune, als auch für alle Vermieter, unverzichtbar.

 

Ein Manko des Bades ist derzeit der nicht gewährleistete, barrierefreie Zugang.

Um hier Abhilfe zu schaffen und alle Gästegruppen komfortabel bedienen zu können, wurde der Beschluss gefasst zu prüfen, ob es die Möglichkeit gibt, einen Fahrstuhl an besagter Stelle einzubauen.

 

Es ist die Pflicht eines jeden Gemeinderats- und Ausschussmitgliedes das Gemeinwohl in den Vordergrund zu stellen.

 

In Ihrem Schreiben wiesen Sie auf die aus Ihrer Sicht unverzichtbare Existenz Ihres Aquariums hin.

Hier sprechen wir eindeutig „eine Sprache“, dies geht auch aus dem Auftrag an den Herrn Bürgermeister hervor, Sie im Falle der Notwendigkeit eines Umzuges vollumfänglich zu unterstützen.

 

Ich erinnere mich an eine im Jahr 2015 geführte Diskussion, in der Sie selbst bemerkten, dass die derzeitigen Räumlichkeiten des Aquariums nicht mehr „zeitgemäß“ seien.

 

Wir sollten alle gemeinsam die derzeitige Situation als Ansatz für eine Optimierung sehen, sowohl für das Schwimmbad, als auch für Sie und Ihr wirklich tolles Aquarium.

Ausräumen möchte ich aber auch den Irrtum, dass eine neue, gemeindeeigene Immobilie gebaut und an Sie verpachtet werden muss.

 

In Ihrem Schreiben heben Sie die Privatwirtschaftlichkeit Ihres Aquariums hervor, daraus geht ja eindeutig hervor, dass der Subvention durch die Kommune Grenzen gesetzt sind.

 

Ich bin überzeugt davon, dass Sie bei den von Ihnen angesprochenen Verbindlichkeiten die bis zum Jahr 2024 auf dem Aquarium liegen, einen“ Plan – B“, was eine alternative Räumlichkeit angeht, in der Tasche haben.

Genau darüber müssen wir sprechen, um für alle Beteiligten, der Gemeinde Büsum mit den zahlreichen Gästen, sowie auch Ihnen, eine „Win-Win-Situation“ zu generieren.

 

Um einen möglichst offenen Umgang mit dieser doch sehr öffentlich geführten Diskussion zu gewährleisten, stelle ich dieses Schreiben auch der Dithmarscher Landeszeitung zur Verfügung, schließlich geht es hier um ein Thema, das Ihren Worten folgend, mehr als 20.000 Menschen vermittelt werden muss.

Es muss für jeden interessierten Büsumer Bürger und auch für jeden Gast ersichtlich sein, dass wir Sie bei der ggf. anstehenden Suche nach einer neuen Immobilie unterstützen werden.

 

Sollten Sie Bedarf nach einem persönlichen Gespräch haben, was ich sehr begrüßen würde, lade ich Sie herzlichst ein, eine unserer öffentlichen Fraktions- und Vorstandssitzungen zu besuchen.

 

In der Hoffnung Ihre Ängste zumindest seitens der Freien Wählergemeinschaft Büsums, genommen bzw. geschmälert zu haben, verbleibe ich mit herzlichen Grüßen,

 

 

 

 

Dietmar Böcker

Fraktionsvorsitzender Freie Wählergemeinschaft Büsum e.V.

Die Chefredaktion der Dithmarscher Landeszeitung hat ohne Begründung die Veröffentlichung des Antwort-Leserbriefes von Herrn Walter Reimann abgelehnt...

Lesen Sie selber und bilden sich eine eigene Meinung!

 

Leserbrief von Ernst Andresen in der DLZ

 

Zweierlei Maß

Zu „Umstrittene B-PlanÄnderung“

vom 6. Februar:

Der Ausschuss für Ortsentwicklung und Umwelt der Büsumer Gemeindevertretung ist mit der Revidierung seines Beschlusses von Dezember 2017 in Sachen Nutzung im Nebengebäude

des Hotels Küstenperle meines Erachtens vor Investoren und Kapital eingeknickt.

Besonders verwunderlich ist die Haltung der FWB in dieser Angelegenheit. Hatte doch diese Gruppierung bei dem Thema Klappbrücke für das Light-Hotel eine zweite Abstimmung

vehement mit verhindert. Auch wurden die Initiatoren der späteren Bürgerbefragung zu diesem Thema in keiner Weise unterstützt – eher im Gegenteil.Meines Erachtens hat diese Wählergemeinschaft die Daseinsberechtigung durch ihre

Politik teilweise eingebüßt, zumal sie einmal mit dem Willen angetreten war, den Bürgerwillen zu stärken. Es ist nun leider so, dass große Bauunternehmer und Investoren einen Bonus

in Büsum haben, den die Normalbürger niemals erreichen.

 

 

Ernst Andresen

Oesterdeichstrich

 

 

Leider hat die DLZ die Antwort auf den Leserbrief nicht gedruckt.

Antwort von Walter Reimann

Walter Reimann Büsum, 11.02.2018 Kühlungsborner Str.17 Tel.: 0151-50429912

 

 

Leserbrief zum Leserbrief des Herrn E. Andresen vom 10.02. „Zweierlei Maß“

 

In seinem Leserbrief unterstellt Herr Andresen der Freien Wählergemeinschaft Büsum e.V. (FWB) in Sachen „Änderung des B-Planes 42“ ein Einknicken vor Investoren und Kapital.

Auch das Festhalten an der mit demokratischer Mehrheit gefassten Abstimmung der Gemeindevertretung zum Thema „Brücke über den Museumshafen“, ist nach seiner Auffassung Beweis für den Verlust der Daseinsberechtigung der FWB.

Im rechtsverbindlichen B-Plan 42 bestand die Zulässigkeit für das angesprochene Bauvorhaben auf 7 Wohneinheiten für Betriebsleiter-, Eigentümer-, Mitarbeiter- und Eigentumswohnungen – hiervon max. 4 Wohneinheiten für Eigentumseinheiten.

Bei der 2.Änderung, der die FWB zugestimmt hat, wurde lediglich eine ursprünglich 100qm große Wohneinheit in 2 kleinere getauscht, die freiverfügbar verwertet werden.

Dadurch wurden die Grundzüge der Planung nicht berührt !

Auch Herr Andresen hätte die Möglichkeit gehabt, sich über den Inhalt des B-Planes 42 zu informieren, bevor er mit pauschalen Rundschlägen an die Öffentlichkeit geht.

Wenn eine Fraktion an einer Entscheidung der demokratisch gewählten Gemeindevertretung festhält, die mit Mehrheit getroffen wird, kann ich darin nichts Unehrenhaftes oder den Verlust der Daseinsberechtigung erkennen.

 

Walter Reimann

Der richtige Weg!

 

Es steht schon im Netz, der Ausschuss für Gesellschaftliche Angelegenheiten hat gestern EINSTIMMIG beschlossen, dass die Eltern der Kinder aus den Büsumer Kitas nicht durch Beitragserhöhungen belastet werden.

Diese Entscheidung war auch höchste Zeit, Aussagen wie: sozial, Kinder sind die Zukunft, wir müssen etwas tun, etc., sind zur Farce verkommen.

Umso erfreulicher war die gestrige Entscheidung, wobei die Geschwindigkeit der auf die Sitzung folgenden Postings schon beängstigend war.

Die Entscheidung war einstimmig, Punkt aus.

Schade ist jedoch, dass heute der DLZ entnommen werden konnte, dass die Kreispolitiker sich schwer damit tun, die Kommunen zu unterstützen.

Natürlich gibt es Regularien, die ein sofortiges Senken der Kreisumlage verbieten, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Schade ist auch, dass Büsum einen Vertreter im Kreistag hat, wir -Büsum- in den letzten 4 ½ Jahren nichts davon hatten. Also: Augen auf bei der nächsten Kreistagswahl, aber dieses nur am Rande.

Verwirrend sind auch die Zahlen bzgl. der Kita-Kosten, die durchs Netz geistern. Dabei hat Frau Mewes vom Kita-Werk gestern eine durchaus überschaubare Präsentation vorgestellt.

Fakt ist: Die Kosten für die Büsumer Kitas betragen laut Wirtschaftsplan 1.582.400,00 €

Die Gemeinde Büsum trägt davon rund 778.000,00 €, das macht etwas über 49% Gemeindeanteil an den Aufwendungen.

Hier sind wir weit entfernt von der 1/3 Regelung, die eigentlich vorgesehen ist.

In der Pflicht ist erst einmal die Landesregierung, jedoch auch die kommunalen politischen Vertreter der verschiedenen Fraktionen, die Notwendigkeit, Kita Gebühren zu senken bis hin zur Beitragsfreiheit, mit Nachdruck an die Landesregierung weiter zu geben.

Wir arbeiten auf jeden Fall weiter an einer finanziellen Gesundung der Gemeindefinanzen, so wie wir es bei der Kommunalwahl 2013 versprochen haben.

Durch das Einlösen unseres Versprechens, haben wir erst den nötigen finanziellen Freiraum für diese tolle Entscheidung geschaffen.

Wir bleiben weiter am Ball, nicht theoretisch, sondern mit harter Arbeit.

 

So schön kann der Museumshafen sein. Leider bietet er wieder Anlass an der Menschheit zu zweifeln.

Fr. Hamann schreibt im Büsumer Anzeiger doch tatsächlich über "Kutter-Versenken" Ihre Kommentare waren immer schon traurig, aber das schlägt dem Fass den Boden aus. Ohne Sachkenntnis "haut" sie mal wieder einen Kommentar raus, erkenntlich wird dadurch einfach nur, dass der Fachkräftemangel in Deutschland schlimmer ist, als bisher publiziert. Ein "echter" Redakteur hätte wenigstens etwas recherchiert.

 

Lustig sind auch die CDU Postings. Schon voll im Wahlkampfmodus, schreiben die Verursacher der höchsten Verschuldung, die Büsum jemals hatte, es gehöre Mut dazu, seine Entscheidungen zu korrigieren. Mutig ist es, solche Zeilen von sich zu geben.

Erst hebt der Hauptausschussvorsitzende wieder einmal den Zeigefinger, gewohnt Gesten scheinen sich in der CDU bis in die Kommunalpolitik durchzusetzen, dann fordert er von den Gemeindevertretern, die den Haushalt Büsums nachhaltig saniert haben, Geld zu versenken.

Dieses Schmierentheater wird langsam echt zur Posse. Was glauben die CDU Verantwortlichen eigentlich, lassen sich die Büsumer Bürger/innen eigentlich noch alles bieten?

 

Zudem gibt es auch unter den Fischern einige die sagen, Daumen hoch für diese Entscheidung, so ein Kutter ist ein Fass ohne Boden.

 

Fakt ist: wir brauchen das Geld für unsere Schule und unsere Kindergärten. Ohne Diskussionen, das waren unsere Wahlversprechen in 2013 und die halten wir.

 

Und zum Schluss: Der Gemeindehaushalt ist öffentlich, daher kann jeder interessierte Bürger nachlesen, dass die Gemeinde Büsum in der Zeit von 2002 - 2015 234.666,33 € an das Land SH für den Museumshafenverein bezahlt hat (z.B. Nutzungsentgelte für die Kajenflächen an das Lnd SH)

Das sollte unterstreichen, wie wichtig uns der Museumshafen und die Menschen, die sich für ihn einsetzen, ist.

 

Gericht stoppt die Gemeinde!!!

 

Es müsste heißen: Gericht stoppt die CDU und die SFI.

Das was hier geschehen ist, hat mit Kommunalpolitik nichts mehr zu tun. Hier ging es nur noch darum, seine eigenen Befindlichkeiten in Szene zu setzen.

Keiner will Betonklötze in Büsum, wollte sie noch nie. Das war der CDU aber noch nie beizubringen. Nach Gutsherrenart wurde genehmigt, was das Zeug hält.

Jetzt auf einmal eine 180 Grad Kehre hinzulegen (aus welchem Grund auch immer), funktioniert nicht.

 

Die ich rief, die Geister

werd ich nun nicht los.

 

In Goethes Ballade vom Zauberlehrling ist die Vergangenheit einfach zu kitten, der alte Hexenmeister hat`s gerichtet. Im richtigen Leben funktioniert das so leider nicht.

Und genau das hat die FWB immer betont. Wir bewegen uns nicht im rechtsfreien Raum. Zu sagen: ich will das nicht, langt nicht.

Die FWB hat immer erklärt, dass eine Verhinderungspolitik nicht legitim ist. Der

§ 34 des BauGB findet auch in der Moltkestraße Anwendung.

Nachdem das mit großen Worten und Gesten seitens des CDU Fraktionsvorsitzenden weggefegt und ignoriert wurde, wies die FWB darauf hin, dass der Geltungsbereich enger definiert werden muss und klare Ziele benannt werden müssen.

Die Mitarbeiter der Verwaltung bestätigten dies eindeutig.

Aber die CDU Protagonisten wussten es ja besser.

Leider sind die Mitstreiter der SFI diesem Wunschdenken gefolgt.

Die Quittung haben wir jetzt bekommen. Wir müssen sogar hinzufügen: Gott sei Dank.

Ortsentwicklung darf nicht von einzelnen Wünschen abhängen. Solche Pläne werden über einen langen Zeitraum von vielen Fachleuten erarbeitet.

Das ist auch in Büsum geschehen, hat dem Steuerzahler „mal eben“ 40.000,00€ gekostet. Es wurde ein Ortsentwicklungsplan erstellt.

Prinzipiell war das gut angelegtes Geld, man muss diese Pläne nur leben.

Der CDU Boss spricht von „Betonklötzen“, die es zu verhindern gilt.

Das haben schon kluge Köpfe vor ihm bemerkt. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2010 die „Ortsgestaltungssatzung“ (OGS) entworfen.

Fachkundige Politiker, engagierte Handwerker und Büsumer Bürger haben eine Gestaltungssatzung auf die Beine gestellt, die eben solche „Klötze“ untersagt hätte. Aber das war der CDU ja auch nicht Recht. Permanent wurde diese OGS boykottiert.

Fakt ist, wir brauchen keine sinnlosen Veränderungssperren, sondern Politiker die sich über ihr Handeln und die Konsequenzen Gedanken machen.

Der Beschluss des OVG kostet die Gemeinde jetzt Geld, d.h. alle Bürger bezahlen die Zeche dieser geballten Inkompetenz. Und das initiiert von dem Mann, der immer den Zeigefinger erhebt und zum maßvollen Umgang mit den Gemeindefinanzen aufruft.

Und jetzt „der Verwaltung“ die Schuld in die Schuhe zu schieben ist schlicht unverschämt.

Vorher einmal auf die fachlich versierten Mitarbeiter der Verwaltung zu hören, das hätte Sinn gemacht.

Auch wir sind für eine Bauleitplanung, aber mit Überlegung und Sachverstand , zur Not auch externerem. Ortsentwicklung und Bauleitplanung müssen transparent und belastbar sein.

Wir werden nicht aufhören uns Gehör zu verschaffen, auch wenn die Diffamierungen einzelner FWB Aktiver nicht aufhört.

Einladung zur vorweihnachtlichen Bustour 2017

 

Liebe Mitglieder, Angehörige und Freunde der FWB,

 

…diesmal geht es in unsere Partnerstadt Kühlungsborn in das Morada-Hotel Arendsee

(liegt am Wasser unweit des Ortskernes) vom

 

24. - 26. November 2017

 

Los geht es am Freitag, den 24. November um 8 Uhr am ZOB. Rückkehr dann am Sonntag,

den 26. November ca. 19/20 Uhr.

 

Preis/Person im DZ ………. 153,- € (Mitglied) 163,- € (Nicht-Mitglied)

Einzelzimmer …………….. 183,- € (Mitglied) 193,- € (Nicht-Mitglied)

 

Im Preis sind enthalten:

2 Übernachtungen mit Halbpension (2 x reichhaltiges Frühstücksbuffet, 2 x Abendessen als Buffet oder 3-Gang-Menue), Fahrt mit der Molli sowie die Busfahrt mit Fa. Schwarz und das Frühstück im Bus auf der Hinfahrt.

 

Wer noch nicht auf der Vorab-Liste steht und gern mitfahren möchte, möge sich bitte vorab telefonisch bis 31. Juli bei Marianne Schulze melden (Telefon 04834-936800 AB), da es eine begrenzte Anzahl an Einzel- bzw. Doppelzimmern gibt.

 

Bei Anmeldung bis 31. August ist der gesamte Reisepreis zu entrichten auf das Konto der

FWB bei der Spk. Westholstein IBAN: DE76 2225 0020 0050 0363 59 mit dem Stichwort „Kühlungsborn“.

Bei Absage bis 10. September entstehen keine Stornokosten, danach 50 % des Gesamtpreises.

Angedachtes Programm:

Freitag: Anreise und Abend zur freien Verfügung (z.B. Besuch im Brauhaus)

Samstag: Fahrt mit der Molli und anschließend z.B. Fahrt nach Warnemünde

Sonntag: Rückfahrt ist noch in Planung

Wir freuen uns auf eine schöne Fahrt nach Kühlungsborn mit reger Beteiligung und hoffen,

dass für jeden etwas dabei ist.

 

Schöne Grüße

Dein/Ihr/Euer Reiseteam

Es ist so ermüdend….

 

festzustellen, dass sich im Laufe der Jahre kaum etwas ändert. Bereits im Jahr 1989 war es sehr schwierig für die jungen Einwohner unseres Ortes ein ansprechendes Freizeitangebot zu etablieren. Wir haben einmal in alten Ausgaben unserer KLAREN SICHT geblättert und sind unter anderem auf diesen Artikel aus dem September 1990 gestoßen:

Wie in der damaligen Zeit (vor sage und schreibe 27 Jahren!!) ist es auch heute bei einigen Gemeindevertretern noch nicht angekommen, dass wir uns neben den Gästen auch um unsere Einwohner kümmern müssen.

Wir lassen auch hier nicht nach, unsere langjährigen Ziele (s.o.) zu verfolgen daher immer noch:

An der Nordseeküste...........

Die Kutterregatta 2017 war wieder ein grandioses Erlebnis. Die "Meile" war so gut wie noch nie besucht, alle Gäste waren hoch zufrieden. Ein kleiner Beitrag zum Gelingen des Ganzen waren die von der FWB gesponserten Leierkastenmänner. Wir freuen uns, wenn wir das Engagement der Planer unterstützen können. Wir sprechen den Organisatoren unseren ausdrücklichen Dank für die geleistete Arbeit und das phänomenale Ergebnis aus.

Verlässliche Bauleitplanung

 

 

In der Dithmarscher Landeszeitung vom 07.11.16 wird der Vorwurf der willkürlichen Bauplanung erhoben.

Das sollte niemanden verwundern, es war nur eine Frage der Zeit, bis das geschieht.

Um eines Vorweg zu nehmen, wir von der FWB sind von jeher schon gegen eine massive Bebauung gewesen. In der Vergangenheit konnten wir uns leider nicht durchsetzen, uns fehlten schlicht die Mehrheiten. Daher gibt es einige Bauten, die wir lieber vermieden hätten.

Aber bei den damaligen Mehrheiten in der Gemeindevertretung war das leider nicht möglich.

Auf den ersten Blick scheint es so, als hätte ein Umdenken stattgefunden. Es wird eine Kleinteiligkeit gefordert. Also, scheint die Welt ja in Ordnung zu sein. Aber leider ist die Welt nicht schwarz oder weiss und wir müssen uns an Gesetze halten.

Mit der gleichen Konsequenz, mit der in der Vergangenheit alle „´Klötze“ genehmigt wurden, wird jetzt alles abgelehnt. Bekannt gewordene Bauvorhaben werden nicht nach den Buchstaben des Gesetzes beurteilt, sondern mal wieder aus der persönlichen Sichtweise.

Und genau das ist Willkür.

Wir alle müssen mit den Sünden der Vergangenheit leben, aber auch daraus lernen.

Am Anfang der Moltkestraße Richtung Seemeile noch eine „kleinteilige Bebauung“ zu fordern, ist grotesk. Die Gemeinde Büsum hat vor nicht allzu langer Zeit viel Geld für einen Städtebaulichen Rahmenplan ausgegeben, dieser erklärt dieses Gebiet sogar ausdrücklich zu einer Zone, in der eine massivere Bebauung zugelassen werden sollte, da das Umfeld bereits großflächig bebaut ist. So beurteilt auch der § 34 des BauGB geplante Vorhaben.

Zur Klarstellung, bevor wieder etwas anderes behauptet wird: wir sind eindeutig für eine kleinteilige Bebauung, aber bitte nur dort, wo es auch Sinn macht.

Z. B. haben wir (die Gemeindevertretung) einstimmig einen B-Plan und eine Veränderungssperre für die Wilhelm-Külper-Straße auf den Weg gebracht. Genau an dieser Stelle macht es auch Sinn, die Zusammenlegung von Grundstücken für eine massive Bebauung zu verhindern.

Auch viele weitere Stellen mit einem B-Plan zu überziehen, macht Sinn.

Aber: Vorher überlegen, was wir mit einem bestimmten Areal vorhaben. Wo macht eine kleinteilige Bebauung Sinn? Wo machen größere Bauvorhaben Sinn? Was heißt größer?

Was genau bedeutet kleinteilig?

Bauvorhaben nach einem Gießkannenprinzip zu behandeln, ist kontraproduktiv.

Büsum kann erwarten, dass die gewählten Politiker sich Gedanken machen und nicht als Wiedergutmachung alles Ablehnen. Büsum muss für Investoren interessant und für Büsumer verlässlich werden.

Klare Statuten regeln alle offenen Fragen und schaffen Klarheit, aber diese Statuten müssen erst einmal geschaffen werden.

Eigens dafür wurde ein „Baukompetenzteam“ in das Leben gerufen. Hier wurden auch schon Pflöcke eingeschlagen und eine gemeinsame Marschrichtung bestimmt. Das Aufstellen von B-Plänen und das Verhängen von Veränderungssperren ist mit einer Menge an Zeit und einem riesigen Arbeitsaufwand verbunden. Von den immensen Kosten ganz zu Schweigen.

Diese Kosten und auch der Aufwand müssen getätigt werden, damit Wildwuchs vermieden wird, aber bitte mit Augenmaß und der gebotenen Verantwortung.

Und wenn wir durch überlegtes Handeln „nur“ einige tausend Euro pro B-Plan sparen, entspricht dieser verantwortungsvolle Umgang mit den Gemeindefinanzen genau der Erwartung, die die Büsumer Bürger an ihre Gemeindevertretung haben dürfen und müssen.

Ich bin jedoch guter Hoffnung, haben wir das „Schiff Büsumer Gemeindevertretung“ in der Vergangenheit doch durch so manchen Sturm gesteuert und durch Zusammenhalt und den festen Willen gemeinsam etwas zu erreichen, haben wir alle in den letzten drei Jahren schier unglaubliches erreicht.

Der nächste Haushaltsplan darf mit Spannung erwartet werden.

Also beende ich meine Zeilen positiv gestimmt, in der sicheren Erwartung überdachter Entscheidungen.

 

....in diesem Sinne

 

 

 

Die Brücke mobilisiert Büsumer

Was gibt es da noch zu sagen? Der Bericht spricht für sich.

Zu den Fakten möchte ich gar nicht mehr so viel sagen, es ist über Monate alles gesagt worden und wen wir bis jetzt nicht erreicht haben, den werden wir jetzt auch nicht mehr einfangen.

Ein paar Worte zu dem Abend am Donnerstag den 03.11.16.

Als ich um 17:00 Uhr das Haus verließ, um in das GVZ zu fahren, dachte ich, Sch….., bei dem Mistwetter kommt keiner.

Zum Beginn der Informationsveranstaltung zählten wir dann über 300 Besucher, ich war platt. Und der große Saal im GVZ füllte sich weiter. Es haben sich natürlich auch viele Gegner eingefunden, aber primär waren interessierte Bürger erschienen.

Wir, d.h., die SPD/IBF/FDP-Fraktion und wir, die Freien Wähler, haben eine Präsentation vorbereitet, in der die Fragen, die uns immer zu Ohren gekommen sind, behandelt wurden.

Hier haben wir auch demonstriert, dass es immer besser ist, zusammen zu arbeiten um etwas zu erreichen, als alleine „vor sich hin“ zu werkeln.

Aus dem Publikum kamen weitere sehr interessante Fragen, die alle beantwortet wurden.

Bis auf einen Ausrutscher am Anfang, wo eine Dame nicht verstanden hat, dass sie sich zwar wie zu Hause fühlen, aber nicht so benehmen sollte, war es eine sachliche und konstruktive Veranstaltung.

Und genau das ist mein persönliches Glücksgefühl gewesen.

Nicht, dass wir ca. 350 Anwesenden unsere Ansichten näher bringen konnten, das war gut, aber glücklich gestimmt hat mich der Umstand, dass alle Menschen fair miteinander umgegangen sind. Das haben wir in jüngster Vergangenheit schon ganz anders erlebt.

 

Auch die Bürgerversammlung am 08.11.2016 konnte in entspannter Atmosphäre durchgeführt werden. Die anwesenden Verkehrsplaner haben in dieser Versammlung eindeutig dargestellt, dass nur der Bau einer Brücke die Verkehrsführung in diesem Bereich sicher und einigermaßen sinnvoll gestalten könnte.

Es ist so manchem Gast in beiden Veranstaltungen auch aufgefallen, dass die Fraktionen mit einer anderen Meinung weder angegriffen, noch vorgeführt oder verunglimpft wurden.

Wir wollten Sachlichkeit und haben diese auch gelebt.

Gleichauf mit dem Bau der Brücke, steht für mich der Wunsch nach einem vernünftigen Umgang miteinander im Vordergrund. Wir haben noch so viele Baustellen in Büsum, dass wir miteinander reden müssen. Und zwar auf Augenhöhe.

Wir, die Verantwortlichen der FWB, werden alles daran setzen, konstruktiv in die Zukunft zu sehen und zu gehen. Und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, vielleicht reift diese Erkenntnis bei allen Kommunalpolitikern.

Aber bei aller wünschenswerten Harmonie, bitte gehen Sie, geht ihr, am 27.11.2016 zur Abstimmung und stimmt mit N E I N!

Wer nicht zur Abstimmung gehen kann, kann vorher die Briefabstimmung beantragen, genau wie bei jeder Kommunalwahl.

Wer noch Fragen hat, kann jeden „seiner“ FWB Kommunalpolitiker/innen jederzeit ansprechen oder eine Mail schreiben….

 

Jugend ohne Zentrum ???

 

 

Schade, dass Jugendliche kein Geld in die Gemeindekassen spülen.

Vielleicht würde das Thema von den Büsumer Politikern der roten und schwarzen Parteien endlich ernst genommen.

Jeden Tag hören wir Sprüche wie: Die Jugend ist unsere Zukunft. Seine eigene Zukunft packt man aber aktiv an, formt sie, investiert in sie.

Was machen wir mit unserer Jugend? Nichts. Wir begnügen uns mit Phrasen.

Ob das Jugendzentrum im „Zentrum“ ist, oder 300 Meter weiter weg, spielt keine Rolle. Es muss erst einmal mit aller Ernsthaftigkeit ein neues Juz auf die Beine gestellt werden.

Den „schwarzen Peter“ an die Jugend abzugeben, ist unfair.

Wir müssen ein schlüssiges Konzept, eine vernünftige, personelle Betreuung bieten, dann können wir die Jugend auch fordern.

Warum investieren wir nicht Generationsübergreifend? Wenn schon ein neuer Standort, dann können wir jung, alt, Familien, Singels, zusammenbringen.

Einfach mal mutig sein und Neuland betreten.

Auch das sind Investitionen in die Zukunft.

Mal sehen, wann das Thema wieder im Ausschuss für Gesellschaftliche Angelegenheiten behandelt wird.

Und vor allem mal sehen, ob endlich etwas Greifbares kommt.

Eine wachsende Gemeinde wie Büsum stellt sich hier ein Armutszeugnis aus.

Wir werden auf jeden Fall dafür sorgen, dass das Thema im Focus bleibt und nicht locker lassen.

 

Die Freie Wählergemeinschaft Büsum bedankt sich bei dem DLRG-Ortsverein Büsum für die geleistete Arbeit. Danke an euch alle, dafür dass ihr unseren Strand sicherer macht. Und ein Scheck sagt mehr als 1000 Worte. Erwirtschaftet beim Lotto spielen mit der FWB.

Frischer Wind für Büsum

Versammlung und Spendenübergabe

 

Die Jahreshauptversammlung (JHV) der Freien Wählergemeinschaft Büsum e.V. (FWB), die am 30. Januar im Gäste- und Veranstaltungszentrum stattgefunden hat, war mit 40 Teilnehmern sehr gut besucht.

In seiner Begrüßung erinnerte der 1.Vorsitzende Volker Steen noch einmal an die Aktivitäten des Vereins, die im vergangenen Jahr durchgeführt wurden. Das Highlight im Jahre 2015 war die 3-Tagesfahrt nach Berlin, die wie alle bisherigen Ausflüge von Marianne Schulze organisiert wurde. Neben den Besuchen verschiedener Weihnachtsmärkte gab es eine Busfahrt durch das abendliche und festlich beleuchtete Berlin, sowie eine Schifffahrt auf der Spree.

Den Bericht über die politische Arbeit, wie die Aufzählung der zahlreichen Entscheidungen die im vergangenen Jahr getroffen wurden, hielt der Fraktionsvorsitzende Dietmar Böcker.

Besonders hervor hob er die einstimmig gefassten Beschlüsse zur Schließung des Vitamaris und das Ende vom Blanken Hans, zwei Einrichtungen, die der Gemeinde in den zurückliegenden Jahren hohe Millionen-Verluste eingefahren haben. Auch wurde noch einmal darauf hingewiesen, dass die FWB bereits vor Jahren eine Privatisierung des Vitamaris vorgeschlagen hat und mit der wahrscheinlich heute eine Schließung nicht mehr nötig gewesen wäre.

Die durchgeführten Wahlen brachten eine Bestätigung von Rüdiger Wilke in seiner Funktion als 2. stellvertretender Vorsitzender, wie auch die Wahl von Claus Thiessen und Erwin Prochnow als Beisitzer. Zur 2. Kassenprüferin wählte die Versammlung Angelika Kröger.

Danach erfolgte die Übergabe der Spenden vom letzten Tannenbaumverkauf der FWB, der ja diesmal für Schlagzeilen in der DLZ gesorgt hatte und die Übergabe der Spende von Lotto-Nachmittag im letzten November. Dieser Betrug stolze 760,00 Euro und ging an die Kinder- und Jugendabteilung des Büsumer Karnevalvereins.Den Erlös vom traditionellen Tannenbaumverkauf, es war bereits der 25. Verkauf, ging an die Wirtschaftsinitiative Pro Schule und an die Kita Spatzennest, die je 850,00 Euro erhielten.

Damit beträgt die Summe aller bisher geleisteten Spenden mehr als 62.000,00 Euro!

Weder der Vorstand noch die anwesenden Mitglieder wollen sich durch die Angriffe, die von SPD-Ratsmitgliedern auf der Weihnachtssitzung der Büsumer Gemeindevertretung vorgetragen wurden, von ihrem Vorhaben auch weiterhin aktiv für die Förderung der Schul- und Jugendförderung aktiv zu sein, abbringen lassen.

Nach dem Ende des offiziellen Teils der JHV und nach dem Genuss von Kaffee und Kuchen gab es zur Freude vieler weiterer Gäste eine Lesung von Annedore Priess, die begleitet von zahlreichen Anekdoten aus ihrem Roman „Tonnenleger & Papagei“ vorgelesen hat und abschließend mit lang anhaltendem Applaus bedankt wurde.

 

Der Ausschuss für Ortsentwicklung und Umwelt möge beschließen:

 

Das Areal des Hochzeitswaldes, gelegen an der Deichhausener Straße/Hafentörn, wird vom Bauhof der Gemeinde Büsum in den Sommermonaten nicht mehr mit Rasenmäharbeiten bearbeitet.

Statt dessen wird im Frühjahr, in Abstimmung mit den Fachleuten des Bauhofs, eine sich selbst aussäende Blumenwiese, ggf. ergänzt durch Staudenpflanzen, ausgesät.

 

Begründung:

 

Der Hochzeitswald wird überwiegend von Hundebesitzern zum Ausführen ihrer Tiere genutzt, eine touristische Nutzung findet nur sehr eingeschränkt statt.

Bis jetzt haben die Bauhofmitarbeiter im Sommer regelmäßige Rasenpflege betrieben.

Da sich die Nutzung auf den oben genannten Personenkreis beschränkt, sollen die Mitarbeiter des Bauhofs von solch unproduktiven Arbeiten entbunden werden.

 

Eine Staudenbepflanzung bzw. das Einsäen einer Blumenwiese ist durch die Bauhofmitarbeiter im Jahr 2015 im Kurpark und an der Kita Hoppetosse erfolgreich durchgeführt worden.

Diese Art der Bepflanzung erfreut nicht nur das Auge, sondern ist auch ein wichtiger Faktor für die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren.

 

Zudem werden Ressourcen bei den Bauhofmitarbeitern eingespart, die besonders in touristischen Schwerpunkten eingesetzt werden können und somit Geld und Manpower gespart wird.

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Dietmar Böcker

Fraktionsvorsitzender FWB

 

(Januar 2016)

 

Der Hauptausschuss möge beschließen:

 

Die Verwaltung wird gebeten, einen Hafenbeauftragten aus der Verwaltung zu benennen, der als Ansprechpartner für interessierte Firmen, für die EGEB und das Land fungiert. Dieser Hafenbeauftragte soll in einer Unterrubrik „Hafen Büsum“ der Gemeinde-Homepage in Abstimmung mit dem Land Lageplan, Daten und Fakten, Ansprechpartner sowie Links einarbeiten. Diese Hafenrubrik kann als Vorarbeit für die spätere Marketingarbeit der EGEB dienen, ermöglicht jedoch eine sofortige Vermarktung des Büsumer Hafens.

 

Der Hafenbeauftragte ist insbesondere angehalten, Kontakte mit der Offshore-Branche zu knüpfen, an geeigneten Treffen und Veranstaltungen teilzunehmen. Er ist die erste Kontaktstelle für interessierte Firmen jeglicher Art und hilft ihnen, Kontakte mit dem Land und ggfs. anderen Behörden anzubahnen. Bei Übernahme der Funktion als Hafenbeauftragter durch andere Stellen wie z., B. die EGEB kann sich seine Tätigkeit wieder erübrigen.

 

Begründung:

 

Die Beauftragung der EGEB mit der Vermarktung kann sich längere Zeit hinziehen. Die Offshore-Branche ist jedoch bereits jetzt im Logistikzwang, optimale Strukturen für die Versorgung der Windanlagen auf dem Meer zu planen und zu errichten. Da das Land nicht willens ist, eine Hafenvermarktung in irgendeiner Weise zu unterstützen, ist jetzt schnelles und entschlossenes Handeln der Gemeinde Büsum gefragt. Der wirtschaftliche Ertrag von Neuniederlassungen ist nachhaltig und wesentlich höher einzuschätzen als der Aufwand eines stundenweisen Einsatzes eines Hafenbeauftragten und der Pflege einer Unterrubrik „Hafen“ unter dem Dach der Gemeindehomepage.

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Dietmar Böcker

Fraktionsvorsitzender FWB

 

(Januar 2016)

Der Bund der Steuerzahler hat in seinem Schwarzbuch 2015 neben vielen anderen Steuersünden auch den Blanken Hans in Büsum und den Entschluss der Gemeindevertreter zu seiner Schließung erwähnt. Besser spät als nie heißt es im Text der "Steuerwächter" da jede Verlängerung des Siechtums die Kosten für die Steuerzahler noch in die Höhe getrieben hätte. Darum ist der Schlußstrich gut und richtig heißt es in dem Artikel.

Frisst die Angst die Menschlichkeit?

 

Nahezu jede Gesprächsrunde zeigt es deutlich,

der Zuzug von Menschen auf der Flucht nach Europa und besonders Deutschland bewegt die Menschen. Und immer wieder lässt sich beobachten, wie Menschlichkeit, Angst und Verstand miteinander ringen. Allzu oft siegt in diesen Gesprächsrunden die leicht nachzuvollziehende Angst. Es ist wie bei „Sching-Schang-Schong“: Angst schlägt auf Dauer Menschlichkeit! Leider schlägt Angst auf Dauer auch Verstand. Nur wenn Verstand und Menschlichkeit sich gegenseitig helfen, lässt sich die Angst bezwingen.

Natürlich ist es ein Gebot der Menschlichkeit, Verfolgten und Ausgebomten Schutz und Asyl zu gewähren. Und die enorme Welle der Hilfsbereitschaft ist beeindruckend. Aber es ist vollkommen klar, dass die Zahl der Menschen, die zu uns kommen, nicht so schnell abebbt. Und mit jedem Neuankömmling steigt auch bei vielen Einheimischen die Angst. Diese Angst müssen wir ernst nehmen und verstehen. Durch den Zuzug wird sich unsere Gesellschaft unweigerlich verändern und es ist unsere Aufgabe, diese Veränderung so zu gestalten, dass sie positiv für die allermeisten wird.

„Warum kommen die Flüchtlinge gerade jetzt?“, fragt die Angst.

„In den Nachbarstaaten Syrien, im Libanon und der Türkei sitzen Millionen Menschen, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden. In den letzten Jahren sind sie in riesigen Camps, oft mit weit mehr Einwohnern als im gesamten Kreis Dithmarschen, untergebracht worden. Das UNO-Flüchtlingshilfswerk versorgt dort Menschen. Seit geraumer Zeit geht dieser Organisation aber das Geld aus. Wo 31€ im Monat nötig sind, um einen Menschen zu ernähren, gibt es jetzt nur noch 9€ im Monat. Das bedeutet nichts anderes als Hunger, lebensbedrohlicher millionenfacher Hunger, der die Menschen nun zur Flucht zwingt. Zudem kämpft die türkische Regierung an ihrer Grenze zu Syrien und dem Irak mit der kurdischen PKK. Hier entsteht ein neuer Bürgerkrieg in einem Gebiet, in dem hunderttausende Flüchtlinge sitzen und zwingt sie ebenfalls zur Flucht.“, sagt der Verstand.

„Wie kann es sein, dass einige Flüchtlinge nur besitzen, was sie am Leib tragen, andere aber offensichtlich über einiges Geld verfügen?“, fragt die Angst.

„Vor dem Bürgerkrieg war Syrien ein gut entwickeltes Land. Zwar gab es auch viele arme und auch einige ungebildete Menschen. Jedoch hatte Syrien auch eine gebildete Mittelschicht, häufig mit sehr westlichen Lebenseinstellungen. All diese Menschen flüchten gleichermaßen vor dem Krieg, aber einige können Ersparnisse retten. Es ist für die Flüchtlinge wie 1945. Die Schicksale ähneln sich.“, sagt der Verstand.

Die Angst hat viele Fragen und der Verstand kann auf alle antworten.

 

Nur wie die Zukunft aussieht, können wir nicht vorhersagen. Sicher ist aber, dass eine Gesellschaft es nie verträgt, wenn sie einen Teil der Menschen ausschließt. Und da die Menschen, die zu uns kommen, überwiegend bei uns bleiben, weil sie gar nicht zurück können, müssen wir uns sehr anstrengen, sie in unserer Mitte aufzunehmen.

 

Menschlichkeit und Verstand überwinden Angst!

 

Wir danken Marco Schreiber von der Unabhängigen Wählergemeinschaft Dithmarschen für diese Zusammenstellung einiger Gedanken aus ihrer Veranstaltung "Flüchtlinge in Deutschland"

Berichterstattung????

 

Klar und eindeutig war die Haltung des für Büsum zuständigen Redakteurs der DLZ zur einstimmig in der Gemeindevertretung beschlossenen Schließung des Vitamaris zum Sommer 2016.

 

Lang und breit ergingt sich der engagierte Schreiber über die Proteste der Belegschaft, interviewte im Vitamaris fleissig protestierende und gar als „verzweifelt“ bezeichnete Kurgäste. Oben drauf schob er gleich noch einen Artikel nach, als Bürgermeister Lütje völlig zu Recht, die in der Arbeitszeit von Angestellten des Vitamaris im Vitamarisgebäude betreute Protestunterschriftenliste entfernen ließ. Es ging dem guten wohl nur darum, um jeden Preis ein wenig Schlagzeilen zu produzieren, dazu musste nun mal die Stimmung etwas angeheizt werden. Hierfür jedoch braucht man nicht einmal Sachkenntnis oder Ausgewogenheit der Darstellung.

 

Wäre es der DLZ um eine sachliche Berichterstattung gegangen, dann hätte sie auch informierte Büsumer danach fragen können, ob die Aussicht auf einen endlich ordentlichen Zustand der Büsumer Infrastruktur sprich Straßen, Gehwege, Breitbandverkabelung, ordentliche Schul- und Sportstätten sowie tourismusgerechte Ortsgestaltung nicht die Aufgabe des unendlichen schwarzen Finanzlochs – genannt Vitamaris – wert ist. Jahr um Jahr verliert Büsum im Vitamaris Millionen. Diese Verluste kann nicht einmal die Gästekarte auffangen, die müsste dann nämlich über 6 Euro kosten, ein nicht konkurrenzfähig hoher Preis. Also muss in den Steuersäckel gegriffen werden. Überspitzt gesagt: Omas Hundesteuer für ihren kleinen Dackel muss für die Schlickanwendung im Vitamaris herhalten, ihr Rollator verfängt sich in den geflickten Gehwegen, die Grundsteuer für das Häuschen ist notgedrungen üppig, und ihr Enkel sitzt in alten Schulgemäuern mit unzureichender Ausstattung.

 

Eine einstimmige Entscheidung bei einer für Büsumer so traurigen Sachlage zeigt hohe Verantwortungsbereitschaft der Gemeindevertreter über alle Fraktionsgrenzen hinweg. Die Sachlage war einfach zu erdrückend: Beschneidung der Kreditaufnahme durch die Kommunalaufsicht und die wirtschaftliche Einsicht, dass auch nach nochmaliger millionenschwerer Investition in neue und weit kleinere Vitamarisräumlichkeiten immer noch kein erträgliches Defizit erreichbar sein wird. Da konnte es eben keine zwei Meinungen mehr geben. Im Interesse Büsums.

Dass nur 1,5 % (FWB-Berechnung) der Büsumer Übernachtungszahlen aus dem Badekurbereich stammen – die Gemeinde schätzte früher bei höheren Badekurzahlen mit 3 % höher – machte die Entscheidung noch klarer. Die Badekuren sind kein nennenswertes Standbein im touristischen Besuchermosaik mehr. Wer weiß, ob es in zehn Jahren überhaupt noch Badekuren gibt, denn Deutschland, Österreich und die Tschechei sind die letzten EU-Staaten, die Badekuren zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen überhaupt noch in ihrem Leistungskatalog haben. Den Trend haben etliche deutsche Badeorte schon erkannt, an der Ostsee gibt es mehrheitlich nur noch Seebäder und eben keine Seeheilbäder mehr. Abbruch hatten sie dadurch nicht.

 

Da die DLZ diese Zusammenhänge sicherlich kennt, muss man es schon als sehr billigen effekthaschenden Journalismus bezeichnen, was sie bei der Berichterstattung über Büsum abliefert. Eine regionale Tageszeitung sollte erkennen, wie traurig das Ende der Badekurzeiten im Vitamaris für Büsum ist. Und nicht ein schlecht gewürztes, gar geschmackloses Artikelsüppchen in dieser schmerzlichen Situation kochen.

 

Ein neuer Gedanke wird zuerst verlacht, dann bekämpft, bis er nach längerer Zeit als selbstverständlich gilt (Arthur Schopenhauer)

Schulden über Schulden. Und immer noch neue dazu? Die Kommunalaufsicht setzte ein Signal und halbierte die Kreditwünsche Büsums. Attraktivierung des Blanken Hans? Umzug des Vitamaris in neue Räume? Konzentrierung der Schule auf einen Standort mit zeitgemäßem Schulanbau? Die teilweise maroden Verkehrswege und überhaupt die Ortsgestaltung? Das ist die Zwangslage für die Kommunalpolitik in 2015.

 

Die FWB hat dabei klare Prioritäten: Schluss mit den grotesken kommunalen Defizittreibern, das Geld gehört in eine gute Schule für unsere Kinder und in die für Bürger und Gäste gleichermaßen wichtige attraktive und ökologische Ortsgestaltung mit guten Verkehrswegen für Fußgänger, Radler und Autofahrer. Sparen ist für uns kein Selbstzweck, sondern ermöglicht erst eine kommunale Basis, in der eine Gemeinde über die zu einer nachhaltigen Entwicklung eines Ortes notwendige Investitionen selbst bestimmt werden kann. Das fordern wir seit Jahren und wurden dafür zeitweise verlacht oder angefeindet (siehe obiges Zitat).

 

Vitamaris – ein Ende mit Schrecken

 

Der wichtigste und einstimmig beschlossene Schritt im März 2015 war die Schließung des Vitamaris zum Sommer 2016. Die FWB fordert bekanntlich schon seit Jahren die Privatisierungsbemühungen im Badekurbereich. Wir gelangten nach gründlicher Prüfung zur Überzeugung, dass im kommunalen Wirtschaften niemals ein Ende der Defizitkatastrophe zu finden sein würde. Kein Ort unserer Größe kann auf Dauer jedes Jahr ca. 1,5 Mio. € versenken. Wir haben vorgerechnet, dass lediglich 1,5 % der Büsumer Übernachtungen durch Badekuren zustande kommen und letztlich der Nutzen im niedrigen sechsstelligen Bereich liegt, der Schaden aber beharrlich weit über einer Million Euro liegt, jedes Jahr! Allein dadurch ließe sich der Heilbadstatus nie begründen. Andere Seeheilbäder in Schleswig-Holstein machen sich ähnliche Gedanken.

 

Trotzdem braucht aber Büsum durchaus nicht auf die Silbe „heil“ zu verzichten, wie die berufsmäßig aufgebrachten Verdi-Akteure falsch behaupten. Es gibt durchaus bereits privatwirtschaftliches Interesse, in einem alternativen Kurhaus Physiotherapie und ortsgebundene Heilmittel wie Schlick oder Meerwasseranwendungen anzubieten. Ex-WKK-Geschäftsführer Stender rechnete vor – wir wiesen darauf vor tauben Gremien schon jahrelang hin -, dass die Personalkosten die Umsätze überstiegen, dass eine völlig unzureichende betriebswirtschaftliche Führung im Vitamaris vorlag und empfahl ein auf ca. 350 m² abgespecktes, kommunales Vitamaris. Dessen Gestehungskosten mit Umzug in das GVZ lagen jedoch mit fast 5 Mio. € plötzlich weit höher als noch im Dezember 2014 von den Planern geschätzt. Bei Personalkosten weit über denen des WestMed-Personals (Tochter des WKK Heide) und Fortbestehen eines Jahresdefizits auch für die Zukunft von gut einer

¾ Mio. € blieb nur eine logische Konsequenz: Schließung des Vitamaris.

 

Wir wissen, wie bitter so ein Entschluss für die Belegschaft ist. Wir wissen aber auch, wie bitter es für den Steuerzahler ist, unwirtschaftliche Strukturen bezahlen und sich selbst – nicht wie ein defizitärer Kommunalbetrieb - dem Wettbewerb aussetzen zu müssen. Büsum kann sich solche Finanzlöcher einfach nicht mehr leisten. Daher blieb den diesmal vollständig einmütigen Gemeindevertretern keine andere Wahl – im Interesse aller Büsumer! Für diese mutige Entscheidung danken wir allen Kolleginnen und Kollegen in der Gemeindevertretung.

 

Wir wollen keinen Kindergarten verkaufen!!!!

 

Anmerkungen zum Bericht in der Dithmarscher Landeszeitung vom 09.März 2017

 

 

Den gibt es am Ellernweg – Wichelweg auch gar nicht.

Dort gibt es einen ungenutzten Spielplatz. Auch wenn die DLZ von einem Kindergartengrundstück spricht, es ist und bleibt ein brachliegender Spielplatz.

Und eben genau dieser Spielplatz soll verkauft werden. Jeder der die FWB kennt, wundert sich erst einmal, weil gerade die FWB für Familie, kindgerechtes Spielen im Freien und für Begrünung steht.

Wir stehen aber auch zu unseren Wahlkampfaussagen aus dem Jahr 2013, den Haushalt zu sanieren.

Und das Vorhaben, diesen Spielplatz zu verkaufen bedeutet nichts anderes, als dass wir unsere Werte hoch- und unsere Versprechen einhalten.

 

Dieser Spielplatz wird definitiv nicht benutzt.

 

Am 12. Januar 2017 hat der Ausschuss für Gesellschaftliche Angelegenheiten getagt, aufgrund der Brisanz des Themas Schule waren sogar alle Gemeindevertreter anwesend.

Schnell wurde klar, dass alle verantwortlichen Politiker geschlossen hinter der Schule stehen. Wir machen in Büsum Schule! Und zwar eine gute Schule, qualifiziert, ausgerichtet auf Bildung und Soziales.

Für anstehende Maßnahmen wie z. B. Umbauarbeiten, Konzentration der Schulen an der Otto-Johannsen-Straße, etc. wurde beschlossen, einen „Kümmerer“ einzusetzen.

 

Um für diesen „Kümmerer“ und weitere, nötige Ausstattungen etc. Geld herein zu bekommen, wurde fraktionsübergreifend beschlossen, diesen besagten Spielplatz zu veräußern.

 

Als „Bonbon“ oben drauf gab es noch die Zusage eines Büsumers, dort Mietwohnungen zu errichten. Mietwohnungen für Büsumer, neue Arbeitnehmer, etc.

Eine vertragliche Zusicherung, keine Ferienwohnungen zu bauen, wurde sogar zugesichert.

 

Bei einer Probeabstimmung stimmten alle Gemeindevertreter für den Verkauf des Grundstückes, den Bau von Mietwohnungen und die Nutzung des Geldes für unsere Schule.

Nebenbei gesagt, auch das JUZ wird endlich wiedereröffnet und auch hierfür brauchen wir Geld.

 

In der Sitzung des zuständigen OU Ausschusses am 09.02.2017, also gerade mal drei Wochen später, wollte die Vertreter der SFI Fraktion nichts mehr davon wissen.

Das gegebene Wort in der Probeabstimmung war Schnee von gestern.

Getreu dem Motto, ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt, zogen sie ihre Zusage zurück, holten die Anwohner mit ins Boot und den Tagesordnungspunkt in den öffentlichen Teil der Sitzung. Als Anwohner dieser Straßen würde jedem ein begrünter Spielplatz besser gefallen, als Mietwohnungen. Die nebenbei gesagt, von allen Fraktionen immer lautstark gefordert werden.

 

Im Jahr 2016 wurde eine vom Land geforderte Innenentwicklungspotentialanalyse erstellt. Diese Analyse hatte die Aufgabe, nicht bebaute „Flecken“ bzw. bebaubare Grundstücke zu finden.

Dieser Spielplatz ist als ein solches Grundstück in der Analyse ausgewiesen worden.

 

Als Basis dienten demografische Daten.

Am Ellernweg und am Wichelweg leben 2 Kinder im Alter von 1 – 6 Jahren und 1 Kind im Alter von 7 – 11 Jahren. Es leben keine Kinder zwischen 12 – 15 Jahren dort.

 

Diese Zahlen waren die Basis für die Entscheidung, das Spielplatzgrundstück als Baugrundstück auszuweisen.

 

Und: Die Zahlen haben sich bis heute, Stand 10.03.2017, nicht verändert!

 

Da fragt man sich doch, was der Vorsitzende des Ausschusses für gesellschaftliche Angelegenheiten meinte, als er am 07.03.2017 erklärte, in den drei Wochen zwischen Probeabstimmung und Ausschusssitzung, hätte sich „dieSachlage“ geändert.

In den letzten Jahren hat sich hier nichts geändert, geschweige denn in drei Wochen.

 

Und wenn auch nur am Rande sei erwähnt, dass der Unterhalt eines Spielplatzes, auch wenn er nicht genutzt wird, der Gemeinde Geld kostet.

Geld der Allgemeinheit, was an anderer Stelle dringender benötigt wird.

 

Die FWB betont immer, dass Politik verlässlich sein muss, ein gegebenes Wort muss verlässlich sein, Aussagen von Politikern müssen verlässlich sein.

Für alle Kommunalpolitiker und vor allem, für alle Büsumer.

 

Davon scheinen wir uns weit zu entfernen.

 

Wir hoffen, dass die Kollegen/innen der SIF (Fraktion SPD-IBF-FDP) sich wieder auf verlässliche Werte besinnen.

 

Die gute Nachricht ist, dass es ein neues JUZ geben wird. Und das auch nur aufgrund der dauerhaften Intervention der FWB.

 

Die beste Nachricht ist jedoch, dass alle Fraktionen mit Nachdruck das Thema Schule in Büsum verfolgen.

Büsum hat mit seinem Schulsystem ein Alleinstellungsmerkmal in der ganzen Region und die aktuellen Anmeldezahlen zeigen, dass unsere gemeinsamen Bemühungen Früchte tragen

Hört, hört, hört………..

 

Ein ehemaliger Büsumer Gemeindevertreter der CDU spricht wahre Worte.

Und ausnahmsweise trifft es die Verursacher der Misere.

Die Verursacher des größten Schuldenbergs, den Büsum jemals vor der Brust hatte, heben heute mahnend den Zeigefinger, bei jeder Investition.

Wenn es nicht so peinlich wäre, müßte man darüber lachen, aber leider ist das hier der bittere Ernst.

Als die CDU Fraktion in den beschriebenen 80-ern das Ruder in der Gemeindevertretung übernahm, hatte die Gemeindekasse noch ein Plus von ca. 10 Millionen D-Mark und erhielt daraus reichliche Zinseinnahmen.

Aber mit großen Gesten und kleiner Ahnung ruinierten die CDU Vertreter den Gemeindehaushalt, mit einer Konsequenz, die Büsum den ruhmlosen Status der Fehlbedarfsgemeinde einbrachten.

Seitdem die FWB konsequent in der Gemeindevertretung platziert ist, ist kaufmännischer Sachverstand zurückgekehrt und in den letzten drei Jahren haben sich die Finanzen erholt.

Das hat natürlich nicht alleine die FWB geschafft, auch wenn das Folgen unseres Kurses der Privatisierungen gemeindeeigener Verlustbringer, den Ausschlag gab.

Aber, statt schamhaft auf die Untaten der Vergangenheit zu schauen, heftet sich der Hauptausschussvorsitzende den Erfolgsorden völlig schmerzfrei an die eigene Brust.

Er erdreistet sich sogar dauerhaft, mahnend den Zeigefinger zu heben und bezeichnet sich selbst, als „Wächter der Finanzen“.

Spätestens jetzt kann niemand mehr Ernst bleiben.

Zum Glück gibt es noch genug Zeitzeugen,

wie diesen Schreiber des Leserbriefs vom 13.02.2017, die die wahren Zusammenhänge kennen und sich nicht von

„großen Gesten“ abschrecken lassen, diese Wahrheit auch zu verkünden.

 

Danke, Herr Stein.

(Aus der Dithmarscher Landeszeitung vom 13.02.2017)

Klotzen

und nicht

kleckern...

 

Nach der einstimmigen Beschlussfassung des Ausschusses für Gesellschaftliche Angelegenheiten incl. der anwesenden Gemeindevertreter, dass das einmalige Büsumer Schulkonzept in Büsum verbleibt, heißt es für uns:

nicht reden, sondern handeln.

Als Signal an alle Eltern, dass die Schule in Büsum unsere vollste Unterstützung hat, hat die FWB der Wirtschaftsinitiative pro Schule Büsum e.V., 1.100,00€ gespendet. Wir unterstützen die ehrenamtliche Arbeit der WiB, wohlwissend, dass das Geld dort ankommt, wo es gebraucht wird.

Auf dem Bild überreicht der FWB-Vorsitzende Volker Steen dem Kassenwart der WIB den symbolischen Scheck über die Eintausendeinhundert Euro-1.100,00€ an den Kassenwart der WIB, Helge Bröcker. Den Betrag gab es natürlich auch in bar für die Arbeit vor Ort.

Wir bitten alle Büsumer, unterstützen auch Sie unsere Schule, Informationen zur Förderung entnehmen Sie bitte der Homepage der WIB: http://wi-buesum.de/

Dort ist auch die Kontonummer für Spenden angegeben, Beitrittserklärungen können ebenfalls herunter geladen werden. Nur gemeinsam sind wir stark!

Bildung in Büsum ist uns wichtig!

Die Gemeindevertretung und der Ausschuss für gesellschaftliche Angelegenheiten haben am 12.01.2017 in der Mensa der „Schule am Meer Büsum“, Otto-Johannsen-Straße 17 folgendes einstimmig beschlossen:

Unser erfolgreiches, pädagogisches Konzept hat eine Alleinstellung nicht nur im Amt Büsum-Wesselburen sondern in ganz Schleswig Holstein. Das besondere Konzept der Schule am Meer in Büsum als Gymnasium mit Gemeinschafts- und Grundschulteil wird weiterhin eigenständig in Büsum fortgeführt. Es ist in dieser Form an den Standort Büsum gebunden.

Ab dem Schuljahr 2017/ 2018 werden alle Schüler ab der

5. Klasse (Sekundarstufe I und II) in der Otto-Johannsen-Straße beschult. Wir entsprechen damit dem Wunsch des Lehrerkollegiums, da Unterricht an einem Standort aus pädagogischer Sicht unerlässlich ist. Die dafür benötigten baulichen Maßnahmen werden vom Schulträger umgesetzt.

Dies beinhaltet unter anderem die Schaffung neuer Fachräume, die Aufwertung der Klassenräume und

die weitere Modernisierung des Gebäudes an der

Otto-Johannsen-Straße im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde Büsum.

Dies gilt auch für die Grundschule am Neuen Weg.

Weiterhin soll eine Optimierung der Schülerbeförderung zum neuen Schulhalbjahr (ab Februar 2017) erfolgen. Dies bezieht sich auf die Busverbindung Lohe-Rickelshof – Büsum (über Wöhrden). Beschluss vom 01.12.2016: „Oberste Priorität hat die Sicherstellung der Beförderung. Sollten die gewünschten Zeiten nicht durch das Verkehrsunternehmen abgedeckt werden können, wird die Gemeinde Büsum die Beförderung sicherstellen.“

Wir werden alle Anstrengungen unternehmen, um Büsum als attraktiven Schulstandort zu erhalten.

Einstimmig verabschiedet, Büsum 13.1.2017

Kai Giese

Vorsitzender, Ausschuss für ges. Angelegenheiten

der Gemeinde Büsum

Liebe Leser,

 

Meinen Dank an die CDU Büsum!

 

Ja, richtig gelesen, ich bedanke mich bei der CDU Büsum. Immerhin sorgte sie dafür, dass ich am 07.10. frohgelaunt in den Tag starten durfte.Wie jeden Morgen, holte ich meine Zeitung aus dem Briefkasten, der Kaffee war fertig und ich war voller Erwartung, was mich erwartet.

Auch einem Ritual folgend, schlug ich, berufsbedingt, die letzte Seite auf und prüfte, wer das schöne Dithmarschen auf ewig verlassen hatte.Dann begab ich mich auf die Seite “Büsumer Nachrichten“, mein Interesse galt hier in erster Linie dem kommunalen Geschehen.

 

Da hat mich der CDU-Frontmann nachhaltig erheitert.

Er kritisierte allen Ernstes einen Minister, der seiner Aufgabe nachgeht, förderwürdige Objekte zu prüfen, für das Wohlbefinden seines Landes zu sorgen.Ich kenne Herrn Minister Meyer nicht persönlich, habe mich aber gefreut, dass er exakt unseren FWB- Argumenten für eine Brücke folgt. Naja, er hat die Sicherheit, die für uns an erster Stelle steht nicht genannt, aber das Argument der touristischen Erschließung des Hafenbereichs gehört ja auch zu dem bevorzugten Repertoire der Brückenbefürworter. Vermutlich kommt es auch daher, dass dieses Argument auf der Hand liegt und ohne großes Briefing offensichtlich ist.Das hat auch Herr Meyer erkannt. Zudem gehört es zu seinem Ressort, solche Projekte zu fördern.

 

Jetzt wirft der CDU-Frontmann, ausnahmsweise persönlich, dem Minister vor, er mische sich in einen „Wahlkampf für eine umstrittene Brücke“ ein. Ein kleiner Zeitsprung: In der Vergangenheit hat der geschätzte Fraktionsvorsitzende der CDU immer darauf hingewiesen, vorhandene Kontakte zur Landesregierung stärker zu nutzen. Recht hat er, das jetzt ganz ohne Sarkasmus.

Unsere gewählten Landesvertreter haben für uns da zu sein, ohne wenn und aber.

Auch hat die Verwaltung, namentlich der Bürgermeister, das gemacht, was jeder Büsumer Bürger von ihr/ihm erwarten kann. Für eine Finanzspritze sorgen, Einnahmen generieren, Arbeitsplätze schaffen, Büsums Zukunft sichern. Wer die Chance nicht nutzt, einen Minister mit Entscheidungsbefugnis für unsere Zwecke einzuspannen, handelt grob fahrlässig. Aber es ist alles im grünen Bereich, die Ansprache ist geglückt und beim Stellen eines Förderantrages ist das Projekt dem Minister bestimmt noch präsent.

 

Und nur am Rande: Die Verwaltung folgt einem gültigen Beschluss der Gemeindevertretung. Und dieser lautet, die touristische Erschließung des Tonnenhofgeländes zu sichern.

Und NEIN, es gibt noch keine fertigen Pläne für ein Hotel auf dem Tonnenhofgelände. Es gibt überhaupt noch keine konkreten Pläne, außer dem Beschluss der Gemeindevertretung Büsums, dieses Gelände, sollte der Tonnenhof einmal abgezogen werden, touristisch zu nutzen.

Zur Verdeutlichung: Lassen wir alles so wie es ist und kümmern uns nicht um dieses Areal, kommt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein cleverer Geschäftsmann und pflastert da einen gigantischen Klotz drauf. Und genau das gilt es zu verhindern. Daher haben wir Gemeindevertreter der FWB uns entschieden, den „Daumen“ auf diesem Gelände zu haben.

Und den Mitstreitern der CDU ruft die FWB zu, nutzt eure Kontakte nach Kiel und generiert Fördergelder für gemeinsam durchdachte Projekte. Arbeitet endlich zum Wohle Büsums mit den anderen Fraktionen zusammen.

Bezeichnenderweise war neben dem groß aufgemachten Artikel in der Ausgabe vom 7.10. ein kleinerer Hinweis auf eine Veranstaltung mit dem Titel: „Das Lügengrab von Büsum“

Warum musste ich hierbei spontan an die Agitationen der Brückengegner denken? Das Bild zum Artikel zeigte sehr schön, wie eine Brücke aussehen kann. Und so, ohne billige Fotomontagen mit der Lexfähre Brücke, sieht der Museumshafen einfach nur schön aus.

 

Ich möchte mit den Worten von Albert Einstein schließen, der ja bekanntlich ein kluger Mensch war:

 

Die reinste Form des Wahnsinns ist es,

alles beim Alten zu belassen

und zu hoffen,

dass sich etwas ändert.

Dietmar Böcker

Bürgerentscheid zum Bau einer Brücke über den Museumshafen am

 

27.11.2016

 

Wr stehen nach wie vor zu unserer Entscheidung zum Bau einer Brücke und werden dies in den Wochen vor der Abstimmung auch ausgiebig erläutern. Der Bürgermeister machte in der Gemeindevertretersitzung vom 27.09.16 den Vorschlag, bei einem Votum für den Brückenbau, einen Ideenwettbewerb auszuloben. . Eine gute Idee, vielleicht kann man die Einwohner bei der Auswahl beteiligen, denn eine Brücke muss nicht häßlich sein wie erste Vorschläge des beauftragten Planungsbüros zeigen:

Im Gespräch bleiben..........

 

Ich war am Wochenende am Ankerplatz, dort wurde der Tag der Seenotretter begangen. Tolle Veranstaltung für eine überaus wichtige Institution. Es gab eine kleine Talkrunde auf der Bühne mit den Seenotrettern Olaf Burrmann (Vormann) und dem ehrenamtlichen Seenotretter Matthias Claussen, vertreten waren auch der Bürgervorsteher Gerd Gehrts, Andreas Genthe als Chef der Freiwilligen Feuerwehr, und Klaus Hinz als z.Zt. amtierender Vorsitzender des Museumshafenvereins. Wer jetzt denkt, wir haben uns angeschwiegen oder gestritten, den muss ich enttäuschen. Wir haben uns blendend unterhalten, viel gelacht und sind uns einig, dass wir uns immer noch in die Augen schauen können und dass das auch so bleiben soll. Unterschiedliche Meinungen haben, ja. Dieses zum Ausdruck bringen, ja. Aber ganz wichtig: niemals eine Tür zuschlagen, und immer miteinander reden. Für mich war dies ein Lichtblick in einer äußerst verfahrenen Situation.

 

Weiter so.......

 

Dietmar Böcker

Die Würfel sind gefallen.

 

Am 01.06.2016 wurde durch die Gemeindevertretung der Gemeinde Büsum mit 10:7 Stimmen der Bau einer geeigneten Brücke über den Museumshafen beschlossen.

Die FWB stimmte geschlossen mit 5 Stimmen, die SPD/IBF mit 5 Stimmen, für eine Brücke.

Die CDU mit 6 Stimmen und der einzige Vertreter der FDP stimmten mit insgesamt 7 Stimmen dagegen.

 

Eine Brücke wurde durch die FWB immer favorisiert, das ist kein Geheimnis, jedoch haben wir in der jüngsten Vergangenheit immer betont, dass es eine endgültige Entscheidung erst nach Vorlage aller Fakten gibt.

 

Wir sind froh, dass die Stimmen der Vernunft überwiegten!!

 

Wie auch gestern auf der Sitzung durch unseren Fraktionsvorsitzenden Dietmar Böcker erklärt, haben die vorgelegten Zahlen keine besonders große Aussagekraft gehabt. Es sind nur grobe Schätzungen, neben Kosten muss man natürlich auch den Nutzen sehen.

 

Die Stärkung und Entspannung des fußläufigen Verkehrs,

die Möglichkeit um den Museumshafen herumzugehen,

die Brücke als Aussichtspunkt für den aktiven und den Museumshafen zu nutzen,

 

das waren unsere Beweggründe für die Brücke zu stimmen.

 

Wir sind überzeugt davon, dem Museumshafen und den ehrenamtlich tätigen Mitgliedern des Museumshafenvereins auf diesem Wege die gebührende Achtung zu erweisen.

 

Das Verhalten der CDU ist nicht nachvollziehbar.

Hier geht es nicht um gewinnen oder verlieren, hier geht es um die beste Lösung für Büsum. Nicht nur für die Gäste, sondern auch für die Büsumer Bürger.

 

Eine Entscheidung nicht zu akzeptieren, ist das Eine. Einen Bürgerentscheid zu fordern um somit doch die eigene Meinung durchzusetzen ist eine andere Sache.

 

Diese Art der Rückdelegation an die Bürger zeugt von einer ganz eigenen Auffassung von politischer Entscheidungsfindung.

 

Kommunalpolitik bedeutet sich zu informieren, Für und Wieder gegeneinander abwägen und aus Fakten eine sachliche Entscheidung zu treffen.

 

Es macht keinen Sinn, eine Entscheidung so lange zu boykottieren und alles auszuschöpfen, was möglich ist, bis das eigene, gewünschte Ergebnis erzielt wird.

So eine Vorgehensweise ist alles andere als demokratisch.

 

Nachdem der gemeinsame Entschluss für ein Hotel gefallen ist, sollten jetzt alle verantwortlichen Politiker die Entscheidung der gestrigen Gemeindevertretung akzeptieren, sich gemeinsam an einem Tisch setzen, und konstruktiv für Büsum weiterarbeiten.

 

Es gibt noch weitere, elementare Themen im

Sinne der Gemeinschaft zu bearbeiten! Packen wir`s an.

 

Die FWB ist wie immer mit Herzblut und kaufmännischem Sachverstand dabei.Die Würfel sind gefallen.

 

Am 01.06.2016 wurde durch die Gemeindevertretung der Gemeinde Büsum mit 10:7 Stimmen der Bau einer geeigneten Brücke über den Museumshafen beschlossen.

Die FWB stimmte geschlossen mit 5 Stimmen, die SPD/IBF mit 5 Stimmen, für eine Brücke.

Die CDU mit 6 Stimmen und der einzige Vertreter der FDP stimmten mit insgesamt 7 Stimmen dagegen.

 

Eine Brücke wurde durch die FWB immer favorisiert, das ist kein Geheimnis, jedoch haben wir in der jüngsten Vergangenheit immer betont, dass es eine endgültige Entscheidung erst nach Vorlage aller Fakten gibt.

 

Wir sind froh, dass die Stimmen der Vernunft überwiegten!!

 

Wie auch gestern auf der Sitzung durch unseren Fraktionsvorsitzenden Dietmar Böcker erklärt, haben die vorgelegten Zahlen keine besonders große Aussagekraft gehabt. Es sind nur grobe Schätzungen, neben Kosten muss man natürlich auch den Nutzen sehen.

 

Die Stärkung und Entspannung des fußläufigen Verkehrs,

die Möglichkeit um den Museumshafen herumzugehen,

die Brücke als Aussichtspunkt für den aktiven und den Museumshafen zu nutzen,

 

das waren unsere Beweggründe für die Brücke zu stimmen.

 

Wir sind überzeugt davon, dem Museumshafen und den ehrenamtlich tätigen Mitgliedern des Museumshafenvereins auf diesem Wege die gebührende Achtung zu erweisen.

 

Das Verhalten der CDU ist nicht nachvollziehbar.

Hier geht es nicht um gewinnen oder verlieren, hier geht es um die beste Lösung für Büsum. Nicht nur für die Gäste, sondern auch für die Büsumer Bürger.

 

Eine Entscheidung nicht zu akzeptieren, ist das Eine. Einen Bürgerentscheid zu fordern um somit doch die eigene Meinung durchzusetzen ist eine andere Sache.

 

Diese Art der Rückdelegation an die Bürger zeugt von einer ganz eigenen Auffassung von politischer Entscheidungsfindung.

 

Kommunalpolitik bedeutet sich zu informieren, Für und Wieder gegeneinander abwägen und aus Fakten eine sachliche Entscheidung zu treffen.

 

Es macht keinen Sinn, eine Entscheidung so lange zu boykottieren und alles auszuschöpfen, was möglich ist, bis das eigene, gewünschte Ergebnis erzielt wird.

So eine Vorgehensweise ist alles andere als demokratisch.

 

Nachdem der gemeinsame Entschluss für ein Hotel gefallen ist, sollten jetzt alle verantwortlichen Politiker die Entscheidung der gestrigen Gemeindevertretung akzeptieren, sich gemeinsam an einem Tisch setzen, und konstruktiv für Büsum weiterarbeiten.

 

Es gibt noch weitere, elementare Themen im

Sinne der Gemeinschaft zu bearbeiten! Packen wir`s an.

 

Die FWB ist wie immer mit Herzblut und kaufmännischem Sachverstand dabei.

Nich lang schnacken....

Kopf in Nacken.....

 

war die Ansage an den Vorsitzenden des Ausschusses für Ortsentwicklung und Umwelt am Samstag den 19.03.2016. Unser Fraktionsvorsitzender Dietmar Böcker hatte einen Sachverständigen für die Bereiche Baumpflege sowie Baumschnitt eingeladen um zu ermitteln, wie unser Ort sinnvoll "begrünt" werden kann. Das Ergebnis wird in der nächsten Sitzung des Ausschusses am 23.03.2016 vorgestellt.

Vorbereitung eines Bürgerbegehrens

 

Zur Zeit laufen die Vorbereitungen zu einem Bürgerbegehren bzgl. einer Brücke über den Museumshafen.

 

Die CDU Büsum, die nach eigenen Angaben kein Bürgerbegehren unterstützen wird, hat einen Auszug einer Stellungnahme des Ingenieurbüros Bornholdt bzgl. der Kostenerrechnung auf Ihrer Homepage veröffentlicht.

Ein Auszug bedeutet, aus 4 DIN A 4 Seiten, plus Plan, wurde ein halber Satz veröffentlicht.

Natürlich der Satz, in welchem die Kosten genannt werden.

Das auch die von der CDU favorisierte Nulllösung ca. 1,2 – 1,3 Millionen verschlingt, wird nicht erwähnt.

Für eine Nulllösung, also, für Null – Veränderung ist das mächtig viel Geld.

Wir spielen immer mit offenen Karten, daher hier eine kurze Aufstellung:

Kosten für die sogenannte Null-Lösung – Umwegung des Hafenbeckens I: 900.000,00 bis 1.260.000,00 € brutto

Kosten für eine Klappbrücke über das Hafenbecken I: 3.000.000,00 bis 4.200.000,00 € brutto

Die Betriebskosten für eine Klappbrücke belaufen sich auf 70.000,00 bis 120.000,00 pro Jahr.

 

Damit jeder weiß, wovon wir reden, veröffentlichen wir im Anhang das gesamte Schreiben der Firma Bornholdt.

Für Bürgerinformationen sind wir immer zu haben, aber dann bitte offen und transparent. Die CDU versucht wieder einmal allen Büsumern Sand in die Augen zu streuen.

 

Aus dem Schreiben geht ja auch eindeutig hervor, dass auch jetzt keine belastbare Kostenermittlung vorliegt.

Sollte sich ein Mathematikkundiger Büsumer finden, bitte, bringen Sie den CDU Politikern die Grundzüge der Mathematik bei.

Sollten es 4,2 Millionen werden, wird hier nicht gleich auf 5 Millionen aufgerundet.

Der Beschluss der Gemeindevertreter-/innen am 01.06.2016 lautete: eine geeignete Brücke zu bauen.

Weder die Art der Brücke, noch die Kosten sind in Stein gemeißelt, daher, bitte, lassen Sie sich nicht durch diese billige, hilflose Propaganda beeinflussen.

 

 

 

Hier das in Rede stehende Schreiben

"Wildwuchs" im Kurpark!!!!

.....und es sieht gut aus.

Viele Gäste haben sich bereits sehr lobend über diese kräftig blühenden Wildwiese geäußert. Neben diesem "Versuchsfeld" im Kurpark soll auch das Grundstück vor dem Spielplatz Hoppetosse demnächst so herrlich bunt aussehen. Die FWB hat lange genug für diese naturnahe Bepflanzung gekämpft. Es geht in kleinen Schritten voran, aber solche Ergebnisse zeigen, dass es sich lohnt!

Oha….. was haben wir den Kurgästen nur angetan!!!!!

 

Die Berichterstattung unserer heimischen Presse hat in den vergangenen Tagen die Verärgerung einiger Kurgäste zum Anlass genommen die einstimmige Entscheidung unserer Gemeindevertretung kritisch zu hinterfragen. Wir hätten uns gewünscht, dass im Sinne einer ausgewogenen Berichterstattung auch die wirtschaftlichen Hintergründe Raum gefunden hätten. Bei einer sachgerechten Information (u.E nach Aufgabe der Presse!) können unsere Gäste mit Sicherheit nachvollziehen, wenn wir unseren Einwohnern nicht zumuten die hochdefizitären Kuranwendungen durch Steuerzahlungen zu subventionieren.

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Vitamaris- Ein Ende mit Schrecken

 

Über 150 Mitglieder...

... DANKE

 

Wussten Sie eigentlich, dass die Freie Wählergemeinschaft mit über 150 Mitgliedern die mitgliederstärkste politische Gruppierung in Büsum ist?

 

Wenn auch Sie aktiv die Zukunft Büsums gestalten und dabei einen netten, kommunalpolitisch interessierten Bekanntenkreis aufbauen wollen (sozialer Nutzen für Neu - Büsumer, wir machen mehr als Politik!), sollten Sie Mitglied bei uns werden und dies sofort unter dem Link "Mitgliedsantrag" veranlassen.

 

Wir freuen uns auf Sie.